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Wanderung zum Dronketurm bei Schalkenmehren

Dronketurm bei Schalkenmehren

Dronketurm bei Schalkenmehren

Heute genieße ich die wundervolle Aussicht auf die Vulkaneifel vom Dronketurm aus. Der 11 Meter hohe steinerne Aussichtsturm wurde 1902 auf dem 560 Meter hohen Mäuseberg zu Ehren des Gründers des Eifelvereins, dem „Eifelvater“ Dr. Adolf Dronke, erbaut. Als Baumaterial wurden für den sechseckigen Turm massiven schwarzgrauen Basaltblöcken verwendet, die als steingewordene Zeugnisse von der Zeit berichten, als die Vulkane in der Eifel noch aktiv waren.
Die Wanderung beginnt auf dem kleinen Wanderparkplatz südlich des Weinfelder Maars, auf dem das Fahrzeug kostenlos abgestellt werden kann. Von hier aus geht es in Richtung Westen zum Mäuseberg, auf dem sich der Dronketurm befindet. Auf dem Weg um das Maar bieten sich herrliche Fotomotive auf den See und auf die Weinfelder Kapelle. Die letzten 100 Meter hinauf zum Turm erfordern schon eine gewisse Kondition. Festes Schuhwerk ist auch von Vorteil. Der komplette Bereich wird von freilaufenden Ziegen bewohnt. Hunde sollten daher an der Leine bleiben. Auf dem Mäuseberg angekommen, bieten sich herrliche Ausblicke auf das Weinfelder Maar. Picknickbänke laden zu einer Rast ein. Bis zum Aussichtsturm sind es nun nur noch wenige Meter. Die Spitze des Dronketurms kann über eine stabile Wendeltreppe erreicht werden. Vom Turm aus hat man eine traumhafte Aussicht über die Vulkaneifel bis hin zur Hohen Acht. Von hier aus kann man ebenfalls das Gemündener Maar und das Observatorium Hoher List sehen.




Der Rückweg erfolgt Richtung Nord-Osten, vorbei an der Weinfelder Kapelle. Nach etwa zwei Stunden ist man zurück am Wanderparkplatz angekommen.

Erpeler Ley

Erpeler Ley

Erpeler Ley

Die Erpeler Ley ist ein Basaltfels und gehört zu den bekanntesten Vulkanruinen im Mittelrheintal. Entstanden ist die Erpeler Ley vor etwa 20 Millionen Jahren, als sich hier glutflüssige Basaltlava zu einem hohen Berg auftürmte. Der Berg war damals wesentlich höher als heute. Erosion und Steinbruchtätigkeit haben ihn auf die heutige Höhe von 190,9 Meter über NN schrumpfen lassen. Schon die Römer nutzten den Felsen als Steinbruch. Auf halber Höhe der Feldwand befindet sich ein gut sichtbarer Stollen, der durch den ganzen Berg bis zur hinteren Flanke der Steilwand führt, wo früher der Basalt gebrochen wurde. Durch die Öffnung in der Felswand schwebte einst eine Seilbahn, mit der Basaltsteine zum Rhein auf Schiffe befördert wurden. Seit 1941 steht der Berg unter Naturschutz. Um die wärmeliebende Flora und Fauna zu schützen, wurde das Naturschutzgebiet Erpeler Ley geschaffen. An ihrem Steilabbruch zum Rhein sieht man den mit Lava gefüllten Schlot eines Vulkans aus der Tertiärzeit im Querschnitt. Die Füllung des Schlots hat einen Durchmesser von etwa 400 Metern. Von Erpel verläuft eine schmale, kurvige, asphaltierte Straße zum Gipfelplateau mit Gaststätte. Von dort oben hat man einen reizvollen Blick auf den Rhein, die Orte Kasbach, Erpel, Linz, Remagen und weit darüber hinaus auf die Berge der Eifel. Vom Bahnhof Erpel führt ein Wanderweg in etwa 30 Min. hinauf. Festes Schuhwerk ist zu empfehlen. Den besten Blick auf die Basaltwand hat man von der Ruine des Brückenkopfes der Brücke von Remagen (Parkplatz an der B42 kurz hinter Erpel in Fahrtrichtung Linz).

Eifelblick Aarley

Aussichtsturm_Eifelblick Aarley

Aussichtsturm_Eifelblick Aarley

Der Eifelblick Aarley befindet sich auf einem riesigen Lavafelsen oberhalb von Üdersdorf etwa 10km von Daun entfernt. Das markanteste Element der Aarley ist der im Jahre 2012 fertig gestellte Aussichtsturm, der sich 560m über NN befindet. Der Turm ist zwölf Meter hoch und hat sieben Podeste, die über eine stabile Holztreppe bestiegen werden können. Von der obersten Plattform kann man den grandiosen Panoramablick über die Vulkaneifel mit ihrem einzigartigen Landschaftsprofil genießen. Das Liesertal prägt diesen Abschnitt der Vulkaneifel, das auf dem Eifelsteig erwandert werden kann.

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