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USB OTG: Was ist das?

USB OTG steht für den USB On-The-Go Standard. Doch was ist das genau? Bei Android Tablets und Smartphones gehört heute der micro USB Anschluss zur Serienausstattung. Per USB-Kabel können die Geräte direkt mit einem PC verbunden werden, um Daten auf das Gerät zu speichern. Der direkte Anschluss von USB-Geräten oder vom USB-Sticks an das Tablet/Smartphone war aber lange Zeit nicht möglich. Der OTG-Standard hat dieses geändert. An OTG-fähige Geräte können direkt USB-Sticks eingesteckt werden. Daten können vom Stick gelesen und auf ihm gespeichert werden. Um den USB-Stick aber mit dem Gerät zu verbinden, wird ein separates OTG-Adapterkabel benötigt, das für ein paar Euros online oder im Fachhandel gekauft werden kann.

Besonders clever finde ich aber die neuen Dual USB-Sticks. Diese verfügen sowohl über einen normalen USB-Stecker wie auch über einen micro-USB-Stecker. Über den normalen USB-Anschluss können Daten zwischen PC und USB-Stick kopiert werden. Über den micro-USB-Stecker erfolgt der Datenaustausch zwischen USB-Stick und Tablet/Smartphone.
Ich benutze seit zwei Wochen den SanDisk Ultra Dual USB-Stick und bin mit der Performance absolut zufrieden. Der Stick hat eine Speichergröße von 32GB und ermöglicht somit sogar das Kopieren von großen Videodateien. Da der Stick den USB 3.0 Standard unterstützt, geht das sogar recht zügig. Laut Herstellerangaben soll eine Datenübertragung von 130MB/Sek möglich sein. Eine 640MB große Video-Datei konnte ich vom PC in 11 Sekunden auf den Stick kopieren, was ca. 60MB/Sek entspricht. Da der Stick sehr klein ist und nur 5g wiegt, ist er auch unterwegs ein idealer Begleiter. Beim Kopieren wird der Stick recht warm – Aussetzer oder sonstige Probleme gibt es aber nicht. Der Stick wird im Handel für knapp 10,- EUR verkauft.

Ob das Tablet oder Smartphone für den OTG-Standard tauglich ist, kann man der Anleitung entnehmen. Unter dem üblichen USB-Logo kann auch zusätzlich ein grüner Pfeil mit der Aufschrift OTG stehen. Bei einigen (gerooteten) Geräten kann der OTG-Standard auch nachträglich aktiviert werden.

 

SanDisk Ultra 32 GB Dual USB-Stick

SanDisk Ultra 32 GB Dual USB-Stick

TABU 1 – Abbruch eines Studentenwohnheims

TABU 1 - Abbruch einen Studentenwohnheims

TABU 1 – Abbruch einen Studentenwohnheims

Das Studentenwohnheim TABU 1 wurde im Jahre 1973 in Bonn Tannenbusch erbaut. Mit seiner 13 stöckigen markanten Fassade prägte es lange Zeit den Posener Weg. Bis 2012 bot das Gebäude 311 Wohneinheiten.
Im Zuge der Modernisierung wurde beschlossen, den mächtigen Monoliten durch 7 viergeschössige zeitgemäße Häuser zu ersetzen. Seit Mitte 2012 stand das Gebäude leer. Ende 2012 wurde das Gebäude komplett mit Planen eingehüllt und anschließend entkernt.
Auf der Vorderseite des Gebäudes wurde ein großer Liebherr-Autokran aufgebaut, mit dem zuerst die Dachaufbauten entfernt wurden. Am 05.02.2013 war das Dach nun soweit geöffnet, dass die Aufzüge entfernt werden konnten.
Ich werde den Abriss des Gebäudes natürlich weiterhin in Stil einer Dokumentation begleiten.

Munzee – das neue Geocaching?

Das traditionelle Geocaching nahm bereits im Jahre 2000 seinen Anfang. Es handelt sich hierbei um eine moderne Form der Schnitzeljagd. Sogenannte Caches werden in der Umwelt versteckt und deren Position anschließend im Internet veröffentlicht. Geocacher können sich die Beschreibung der Caches ansehen und die Schätze dann finden. Bei den Caches handelt es sich in der Regel um Döschen in verschiedenen Größen und Formen. Vom kleinen Filmdöschen bis zum großen Metallkoffer ist alles dabei. Jedes Döschen enthält ein Logbuch, indem man sich eintragen muss und ein bisschen Krimskrams, das getauscht werden darf. Weltweit sind zurzeit rund 1,6 Mio Caches versteckt. Davon liegen allein über 220.000 in Deutschland. Als Ausrüstung benötigt man einen Zugang zum Internet und einen einfachen GPS-Empfänger.

Munzee

Munzee

Bei Munzee handelt es sich um eine neue Form des Geocachings. Hier enthalten die Schätze keine Logbücher mehr, sondern kleine Label, die sogenannten Munzees. Es handelt sich hierbei um dreidimensionale Strichcodes. (QR-Codes) Sehr oft sind die QR-Codes aber auch nicht in Behältern verborgen, sondern werden direkt als Aufkleber auf Gegenstände geklebt. Die QR-Codes müssen von den Spielern gefunden und anschließend mittels einer App für Smartphones fotografiert werden. Das Loggen erfolgt direkt online. Ganz neu ist bei Munzee auch das Punktesystem. Es werden nicht nur Punkte für gefundene Munzees, sondern auch Punkte für versteckte Schätze vergeben. Wird der eigene Munzee gefunden, erhält der Verstecker weitere Punkte. Es sind zurzeit weltweit etwa 80.000 Munzees versteckt. Da das Legen von Munzees besonders einfach ist, kann man annehmen, dass diese Zahl recht stark steigen wird. Man darf auch gespannt sein, was sich die Erfinder von Munzee noch für Funktionen ausdenken werden. Als Ausrüstung für Munzee benötigt man ein iOS oder Android Smartphone mit integriertem GPS-Empfänger.

Munzee oder Geocaching? Was eignet sich für mich? Geocaching ist eindeutig besser für Naturliebhaber geeignet. Die Dosen sind oft tief in der Natur versteckt. Hier ist der Weg das Ziel. Als Belohnung gibt es dann noch einen realen Schatz, was natürlich nicht nur die kleinen Geocacher freut. Munzee ist durch das Punktesystem eher ergebnisorientiert. Da beim Loggen immer eine Onlineverbindung erforderlich ist, können die Munzees auch nicht allzu weit abseits der Funknetze versteckt werden. Munzee eignet sich sehr als Spiel im städtischen Gebiet, da die Schätze unauffällig versteckt und gesucht werden können.

Ich persönlich bevorzuge das Geocachen, da mir die Bewegung in der Natur sehr wichtig ist. Das Optimale wäre natürlich, wenn man Munzee in Geocaching integrieren könnte. Da die beiden Spiele kostenlos sind, lohnt sich das Ausprobieren auf jeden Fall.

Offizielle Seiten:
Geocaching.com
Munzee.com

Seitenumstellung auf WordPress

Meine alte Homepage www.juergen-wohlfahrt.de ist so langsam in die Jahre gekommen. Zeit mal was neues auszuprobieren! Ich werde die Inhalte etwas entrümpeln und die komplette Seite auf WordPress aufsetzen.

In der nächsten Zeit ist also experimentieren angesagt. Falls Ihr den ein oder andern Tipp für mich habt oder einen Fehler entdeckt, schreibt mir einfach einen Kommentar.

Die alte Version der Seite könnte Ihr weiterhin hier finden.

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