Wer die Hardtburg bei Euskirchen besucht, erwartet zunächst einmal eine schöne Burgruine mitten im Wald. Doch nur wenige Schritte hinter der Burg verbirgt sich ein ganz besonderer Ort: der FriedWald Hardtburg.
Hier wird der Wald selbst zum Friedhof. Statt Grabsteinen gibt es Bäume. Die Asche Verstorbener wird an den Wurzeln beigesetzt – mitten in der Natur.
Beim Spaziergang durch den Wald fällt sofort auf, wie ruhig und würdevoll dieser Ort gestaltet ist. Kleine Plaketten an den Bäumen markieren die Ruhestätten, ansonsten bleibt der Wald ganz natürlich. Keine Grabsteine, keine aufwendigen Gräber – nur Bäume, Licht und das Rascheln der Blätter.
Besonders schön gestaltet ist der Andachtsplatz. Dort steht ein großes Holzkreuz, umgeben von massiven Holzbänken. Ein Platz zum Innehalten, zum Nachdenken oder einfach zum stillen Verweilen.
Was mir besonders gefallen hat: Der FriedWald fügt sich vollkommen unaufdringlich in die Umgebung ein. Wer hier spazieren geht, hat nicht das Gefühl, auf einem klassischen Friedhof zu sein, sondern in einem ganz normalen Wald – nur eben mit einer besonderen Bedeutung.
Sehr angenehm ist auch die gute Erreichbarkeit. Man kann bequem auf dem Parkplatz an der Hardtburg parken. Von dort führen gut ausgebaute und barrierefreie Wege direkt in den FriedWald. Dadurch ist der Bereich auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität gut zugänglich. Am Parkplatz befindet sich außerdem eine rollstuhlgerechte Toilette.
Die Hardtburg selbst liegt nur wenige Minuten entfernt. Dadurch lässt sich ein Besuch wunderbar mit einem kleinen Spaziergang oder einer Wanderung verbinden.
Ein Ort der Ruhe, der zeigt, dass Abschied auch ganz anders aussehen kann – still, natürlich und mitten im Wald.
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