Seit Mitte des Jahres testet die Stadt Bonn den mobilen Blitzer Traffi Star. Es handelt sich hierbei um eine semi-mobile Anlage, die die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer über mehrere Fahrspuren hinweg misst und bei Geschwindigkeitsübertretungen entsprechende Fotos anfertigt. Die Anlage wird dabei auf einem Anhänger montiert und kann somit leicht von Überwachungsstelle zu Überwachungsstelle transportiert werden. Der Blitzer verfügt über einen Schlag- und GPS-Bewegungsmelder und ist somit gegen Diebstahl und Vandalismus geschützt. Die Daten werden automatisch per Modem zum Straßenverkehrsamt übertragen, was eine nachträgliche Manipulation des Gerätes durch Temposünder sinnlos macht.
Das Gerät arbeitet bis zu acht Tage rund um die Uhr vollkommen autonom und soll an Unfallschwerpunkten und zur Prävention, also beispielsweise vor Krankenhäusern, an Spielplätzen, Altenheimen und Schulen eingesetzt werden. Die Testphase soll zunächst bis Dezember 2016 gegen. Alleine in den ersten 13 Betriebstagen wurden etwa 6.500 Verkehrssünder geblitzt. Da der Stadt Bonn hierdurch bereits Einnahmen von rund 150.000 EUR beschert wurden, kann man davon ausgehen, dass das Gerät dauerhaft eingesetzt werden wird.
Wie kann man sich als Verkehrsteilnehmer vor hohen Bußgeldern schützen? Die sicherste Methode gegen Bußgelder ist natürlich, dass man immer mit einer angepassten Geschwindigkeit unterwegs ist. Mobile Blitzer werden aber auch zuverlässig im Radio gemeldet. Besitzer eines Smartphones können sich zusätzlich spezielle Apps auf ihr Gerät laden. Die Navigation Waze warnt z.B. sehr zuverlässig vor Gefahren im Straßenverkehr. Benutzer können hier sogar selbst Gefahren melden und somit die Verkehrssicherheit anderer Verkehrsteilnehmer erhöhen.
Das Studentenwohnheim TABU 1 wurde im Jahre 1973 in Bonn Tannenbusch erbaut. Mit seiner 13 stöckigen markanten Fassade prägte es lange Zeit den Posener Weg. Bis 2012 bot das Gebäude 311 Wohneinheiten.
Im Zuge der Modernisierung wurde beschlossen, den mächtigen Monoliten durch 7 viergeschössige zeitgemäße Häuser zu ersetzen. Seit Mitte 2012 stand das Gebäude leer. Ende 2012 wurde das Gebäude komplett mit Planen eingehüllt und anschließend entkernt.
Auf der Vorderseite des Gebäudes wurde ein großer Liebherr-Autokran aufgebaut, mit dem zuerst die Dachaufbauten entfernt wurden. Am 05.02.2013 war das Dach nun soweit geöffnet, dass die Aufzüge entfernt werden konnten.
Ich werde den Abriss des Gebäudes natürlich weiterhin in Stil einer Dokumentation begleiten.