Panoramen haben für mich einen ganz besonderen Reiz. Während ein einzelnes Foto immer nur einen Ausschnitt zeigt, entsteht hier ein kompletter Eindruck der Umgebung – fast so, als würde man selbst vor Ort stehen.
Die Aufnahmen entstehen Schritt für Schritt: Mit meiner Canon 750D fotografiere ich eine Szene in vielen Einzelbildern – sauber überlappend und möglichst gleichmäßig ausgerichtet. Oft sind das 20, 30 oder auch mal deutlich mehr Bilder – je nach Motiv und wie viel ich vom Ort einfangen möchte.
Dabei kommt mein selbst gebauter DIY-Panoramakopf zum Einsatz. Damit lässt sich die Kamera präzise in festen Winkeln drehen – eine wichtige Voraussetzung, damit später beim Zusammensetzen alles sauber passt. Und ganz ehrlich: Es macht einfach Spaß, mit eigener Technik draußen unterwegs zu sein 😁
Anschließend kommt Hugin ins Spiel. Dort werden die Fotos zusammengesetzt, ausgerichtet und zu einem großen Panorama verrechnet. Das klappt erstaunlich gut – aber manchmal zickt es auch ein bisschen 😅 (Stichwort: Stitching-Fehler…). Genau das macht den Reiz aus: ausprobieren, optimieren, besser werden.
Das fertige Panorama wird danach so aufbereitet, dass es interaktiv betrachtet werden kann. Du kannst dich also frei darin umsehen, nach links und rechts drehen und den Ort ganz in Ruhe erkunden.
Mein Ziel dabei ist immer dasselbe:
Orte nicht nur zeigen – sondern erlebbar machen.
Warum ein Panoramakopf?
Ein Panoramakopf ist für mich der Schlüssel zu sauberen Ergebnissen. Im Gegensatz zu einem schnellen Smartphone-Panorama drehe ich die Kamera exakt um einen festen Punkt. Dadurch bleiben die Übergänge zwischen den Bildern stabil – Verzerrungen und Versätze werden deutlich reduziert.
Das merkt man spätestens beim Zusammensetzen:
Die Bilder passen einfach besser zusammen, und das Panorama wirkt am Ende deutlich ruhiger und natürlicher.
Ein weiterer Vorteil: Ich kann auch mit längeren Belichtungszeiten arbeiten – zum Beispiel bei schlechten Lichtverhältnissen oder sogar nachts. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten, die mit einem Smartphone kaum erreichbar sind.
Neugierig geworden?
In meiner Panorama-Galerie findest du eine Auswahl meiner bisherigen Aufnahmen – zum Entdecken, Erkunden und vielleicht auch zum Staunen.
Bonn Hardtbergwald (360° Panorama)
Eine ruhige Wegekreuzung im Wald – genau solche Orte möchte ich mit meinen Panoramen erlebbar machen.

