Wandern im Kottenforst bei Buschhoven – Römische Wasserleitung – Römerblick – Jakobsweg – Siebenschuss

Aussicht vom Waldrand

Aussicht vom Waldrand

Diese Wanderung führt Euch am Rande des Kottenforsts entlang. Sie hat eine Länge von rund 6km und eignet sich zum Wandern und auch zum Laufen. Je nach Wetterbedingungen kann man Schutz im Wald oder die Sonne auf den Feldern suchen. Obwohl der Wanderparkplatz meist gute besucht ist, trifft man Unterwegs nur wenige Menschen. Die Runde eignet sich sehr gut zum Entspannen und als Hunderunde auf historischen Wegen. Wer möchte, kann unterwegs auch noch ein paar Geocaches suchen und finden.

Römische Wasserleitung

Römische Wasserleitung

Direkt an der B56 befindet sich auf Höhe von Buschhoven ein großer Wanderparkplatz. Hier führt eine kleine Straße zum Forsthaus. Ein Hinweisstein weist die Richtung zur Römischen Wasserleitung. An dieser Stelle kann man den Aufschluss des fast 2.000 Jahre alten Bodendenkmals bestaunen.

 

 

Römische Wasserleitung in Buschhoven

Römische Wasserleitung in Buschhoven (2012)

Die Römische Wasserleitung war hier fast 1.900 im Boden versteckt. Erst vor Kurzem hat man diesen Teil der Wasserleitung ein paar Meter freigelegt. Die Wasserleitung ist heute über einen barrierefreien Zugangs sehr gut zu erreichen. Hier kann man Geschichte pur direkt miterleben.

Kurz nach der Wasserleitung erreicht man bereits den Waldrand. 100 Meter auf der linken Seite befindet sich ein schönes Marienkapellchen. Auf ein paar gemütlichen Bänken kann man den schönen Blick auf die Ebene zwischen Buschhoven und Rheinbach genießen. Am Horizont zeichnen sich bereits die Höhen der Eifel ab.

Römerblick

Römerblick

Nun geht es über einen Feldweg den Waldrand entlang. Im Sommer kann man den schattigen Weg genießen. Selbst bei Sturm ist man hier relativ gut geschützt. Der Jakobsweg zwischen Duisdorf und Buschhoven verläuft nur rund 100 Meter parallel zum Feldweg auf der linken Seite. Wer es also etwas sonniger haben möchte, sollte direkt auf diesen historischen Weg wechseln. Wenn man dem Feldweg folgt, kommt man an zahlreichen Ruhebänken vorbei. Darunter befindet sich auch der sogenannte Römerblick. Wahrscheinlich haben bereits die Römer von dieser Stelle aus die Aussicht auf die Eifel bei einer Brotzeit bewundert.

Eiche am Jakobsweg mit historischem Lindenkreuz

Eiche am Jakobsweg

Nach einiger Zeit treffen der Waldweg und der Jakobsweg aufeinander. Hier befindet sich eine stattliche Eiche, die wohl schon viele Wanderer gesehen hat. Unter diesem Baum befindet sich auch das historische Lindenkreuz und eine weitere Ruhebank. Gelegenheiten für ein Päuschen gibt es also genug. Von hier kann man nun den Rückweg zum Ausgangspunkt durch den Wald oder über den Jakobsweg antreten. Für den Wandereinsteiger bietet sich so ein Rundweg von ca. 4km Länge.

Wer noch Lust und Laune hat, folgt dem Waldweg weiter in Richtung Norden. Bald erscheint das ehemalige Kloster Schillingskapellen am Horizont. Die Gebäude sind im 12. Jahrhundert fast komplett aus Steinen des Römerkanals gebaut worden. Das nenne ich ja mal echtes Recycling! Man biegt aber an der ersten Möglichkeit nach rechts in Richtung Kottenforst ab und erreicht bald den Hauptweg. Hier trifft man auf den Grenzstein des Siebenschusses aus dem Jahre 1979. Ein cleverer Hase soll an dieser Stelle gleich sieben Jäger ausgetrickst haben. Wirklich eine sehr schöne Geschichte!  Den Originalstein aus dem Jahre 1888 kann man heute noch eingemauert in die Wand des Stallgebäudes des Forsthauses Buschhofen sehen. Hier kommt man auf dem Rückweg auch direkt vorbei. Nun geht es über flache Waldautobahnen bequem zurück zum Ausgangspunkt.

Die komplette GPS-Spur kann bei GPSies herunter geladen werden.

Pützfeld – Marienwallfahrtskapelle – Felssturz Panoramaweg – BW Kreuzberg

Die Wanderstrecke hat eine Länge von rund 5km, wobei eine Höhendifferenz von 130 Metern überwunden werden muss. Startpunkt ist das Gewerbegebiet von Pützfeld. Hier gibt es ausreichend Parkplätze. In einer Bäckerei und einem Discounter kann man die noch auseichend Proviant für ein Picknick besorgen.

Aussicht ins Tal bei Gegenlicht

Marienwallfahrtskapelle Pützfeld

Vom Startpunkt überquert man die Bundesstraße B257 in Richtung Norden. Bereits von hier kann man die wunderschöne Marienwallfahrtskapelle aus dem Jahre 1681 sehen. Schaut man etwas nach links, sieht man auf halber Höhe des Berges einen imposanten Felssturz. Hier werden wir natürlich auch noch vorbei kommen. Zuerst aber geht’s zur Kapelle. Nach einem kurzen Aufstieg, ist der Vorplatz der Kapelle erreicht. Der hintere Teil der Kapelle ist durch ein Gitter abgetrennt – der Besuch sollte also das ganze Jahr über möglich sein. Jakobspilger bekommen hier auch einen der begehrten Stempel „330 Jahre Marien Wallfahrtskapelle – Rast der Jakobspilger“. Die beiden Bänke vor dem Bauwerk eignen sich für ein kurzes Sonnenbad. Hinter Kapelle befindet sich nun der Aufstieg. Es ist ein schmaler Pfad, der auf 300 Meter Länge rund 80 Höhenmeter überwindet. Dann kommt man dann schon ganz schön ins Schwitzen. Der Pfad ist zum Teil mit kleinen Holzstufen befestigt. Am Ende des Pfades biegt man nach links auf den Wirtschaftsweg ab und erreicht so nach wenigen Metern die Aussichtsstelle. Von hier kann man eine super Sicht ins Tal. An dem Picknicktisch kann man eine Rast einlegen und sich etwas stärken. Zu unserem Besuch war das Wetter leider etwas diesig, was dann auch auf den Fotos zu sehen ist.

Nun biegt man Richtung Westen in den Panoramaweg ab. Es ist der breite Weg, der abwärts führt. Der Panoramaweg befindet sich leider nicht mehr ganz in einem Top-Zustand. Zum Teil ist nur noch ein kleiner Pfad begehbar. Überall liegen Schieferplatten und kleine Steine. Nach rund 400 Metern kommt man an einen großen Felssturz, der den kompletten Panoramaweg verschüttet. Riesige Brocken liegen hier kreuz und quer auf dem Weg. Man kann den Eindruck bekommen, als wenn sie gleich alles abwärts in Richtung Tal bewegen würde… Wie ich aber schon auf Bildern im Internet gesehen habe, fand der Sturz bestimmt schon vor über 2,5 Jahren statt. Mit festem

Felssturz auf dem Panoramaweg oberhalb von Pützfeld

Schuhwerk und einer gewissen Schwindelfreiheit kann man den Felssturz umgehen – hier geht es aber steil bestimmt 80 Meter tief abwärts! Das Klettern erfolgt hier auf eigenes Risiko! Da wir unseren Hund dabei hatten, war für uns hier Schluss. Es ging den Panoramaweg zurück in Richtung Aussichtspunkt.

Eigentlich wollten wir ja den Panoramaweg bis nach Ahrbrück wandern, nun musste aber eine Alternative her. Man kann Richtung Westen dem oberen Wirtschaftsweg folgen und gelangt über die Rückseite des Berges nach Ahrbrück. Da wir hier aber keine entsprechende Wanderwarte dabei hatten, sind wir nach Norden in Richtung Kreuzberg gewandert. Auf dem gut befestigten Wirtschaftsweg geht es etwa einen Kilometer sanft bergab.

Bahnbetriebswerk Kreuzberg

BW Kreuzberg

Am Ende des Weges liegt auf der linken Seite das verlassene Betriebswerk Kreuzberg. Hier wurden Anfang des letzten Jahrhunderts Dampflokomotiven repariert und versorgt. Noch bis in die 80er Jahre waren hier Diesel-Loks zuhause. Ein Blick auf die alten Gemäuer mit dem Ringlokschuppen lohnt sich nicht nur für Eisenbahnfans. Die Gebäude sind aber bereits so marode, dass ein Betreten streng verboten ist. Nun geht es in Richtung Süden zurück zum Ausgangspunkt. Man folgt den Schienen auf einem gut befestigten Wirtschaftsweg und erreicht die Marienwallfahrtskapelle nach rund einem Kilometer. Hier kann man sich auch in der Ahr noch etwas abkühlen oder sich auf einer großen Wiese mit Picknicktisch ausruhen. Es geht zurück über die B257 zum Ausgangspunkt.

Die komplette GPS-Spur könnt Ihr Euch bei GPSies.com herunter laden.

Exif Viewer Plugin für Firefox

Der Exif Viewer ist ein nützliches Plugin für den Firefox Browser. Digitale Kameras speichern viele Aufnahmeparameter als sogenannte Exif-Daten direkt in die JPEG Bildinformationen. Hier findet man viele Informationen zur Kamera, zur verwendeten Blende, zur Belichtungszeit und zur Brenweite. Einige Kameras speichern dort sogar die GPS-Position des Aufnahmeorts (Geotagging) ab. Der Exif Viewer liest die Daten aus den Bildern aus und stellt diese dann in einer Tabelle übersichtlich dar. Der Exif Viewers liest dabei die Daten von lokalen Fotos, wie auch von im Internet gespeicherten Daten, aus.

Das Plugin wurde von Alan Raskin entwickelt und kann von der Homepage http://araskin.webs.com/exif/exif.html geladen werden.

Das Plugin wurde bereits über 80.000 Mal herunter geladen und bekommt von den Nutzern überwiegend sehr gute Bewertungen.

Was ist Geotagging?

Unter Geotagging versteht man die Zuordnung eines Fotos zu einer geografischen Position. Im heutigen Zeitalter der digitalen Fotografie kann eine Fotosammlung schon mal mehrere Zehntausend Fotos umfassen. Ich habe in den letzten 10 Jahren z.B. bereits mehr als 100.000 Fotos geschossen. Da fällt es dann manchmal gar nicht so leicht, den Überblick über seine Schätze zu behalten. Hier hilft dann eine pedantische Einordnung in Kategorien und natürlich auch das Geotagging. Hier kann man sich zum Beispiel sehr schnell alle Fotos ansehen, die man in der Nähe einer Sehenswürdigkeit gemacht hat. Geotagging hilft aber auch, bestimmte Orte wiederzufinden. Hier kann man zum Beispiel eine sehr gute Aussichtsposition schnell aufsuchen.

Wie funktioniert nun das Geotagging? Moderne Kameras und Mobiltelefone haben bereits oft einen GPS-Empfänger eingebaut. Hier wird die aktuelle Ausnahmeposition direkt in die Bilddaten geschrieben. Falls die Kamera aber nicht über einen GPS-Empfänger verfügt, hilft ein ein externes Gerät zum Aufzeichnen der GPS-Spuren. Ich benutze auf meinem Smartphone die kostenlose Locus App. Das Programm zeichnen die GPS-Spur auf und kann diese dann in einem besonderen Format auf die Speicherkarte exportieren. Die Freeware Geosetter synchronisiert nun die aufgenommenen  Fotos mit der GPS-Spur. Den Fotos wird dabei eine Position zugeordnet und diese dann in die Bilddateien geschrieben. In der Bildverwaltungssoftware kann man sich jetzt die Aufnahmeposition der Fotos auf einer Landkarte ansehen. Hierfür kommt bei mir die kostenlose Software Picasa von Google zum Einsatz.

Die Verwendung von Geotaggs stellt auf den ersten Blick einen relativ hohen zusätzlichen Aufwand dar. Mit zunehmender Größe des Bildarchivs merkt man aber sehr schnell, dass sich Arbeit doch sehr schnell bezahlt macht.

Neue Fotogalerien

Habe die Homepage um mehrer Fotogalerien erweitert. Zurzeit sind die Themen Die Eifel, Luftbilder, Meine Boxer und das Siebengebirge geplant. Ihr könnt die Galerien auch direkt über die Menüleiste laden.

Falls Euch das ein oder andere Foto gefallen sollte, würde ich mich über einen Kommentar freuen… 🙂

Synchronisation Outlook 2007 mit Android Smartphone

Ich habe lange nach einer zuverlässigen Möglichkeit gesucht, die Termine aus Outlook 2007 mit meinem Android Smartphone zu synchronisieren. Anfangs habe ich das Programm ActiveSync von Microsoft verwendet. Nach einem Update auf die aktuelle Version 4.5, mache das Programm aber immer wieder zicken… Entweder brach die Synchronisation ab oder es waren doppelte Einträge vorhanden.

Nun gehe ich den Weg über den Google Calendar und bin doch recht zufrieden. Das Programm Google Calendar Sync synchronisiert den Google Kalender in regelmäßigen Intervallen mit dem Outlook 2007 Kalender. Das Smartphone hingegen synchronisert sich seinerseit dann mit dem Google Kalender. Das hat den großen Vorteil, dass alle drei Kalender (Outlook, Google und Smartphone) jeweils synchronisiert sind. Ich benutze diese Methode nun schon seit einem halben Jahr und kann sagen, dass sie sehr zuverlässig ist. Es gehen keine Termine verloren oder tauchen doppelt auf.

Titus

Titus der BoxerTitus haben wir vor drei Jahren in Rheda-Wiedenbrück von einem Hobbyzüchter bekommen. Seine Mutter ist Emma eine freundliche Boxer-Hündin. Sein Vater ist Spike ein stattlicher weisser Boxer-Rüde. Titus hat zurzeit 34kg und damit sein Idealgewicht erreicht. Wir haben bei Titus schon von Anfang an großen Wert daruf gelegt, dass er möglichst gut sozialisiert ist. Er hat einen sehr freundlichen und offenen Charakter. Titus kommt mit den meisten Hunden gut zurecht und spielt sehr gerne.

Cassius

Cassius im PortraitCassius war unser zweiter Boxer. Er war ein ganz lieber Kerl und eigentlich so gar nicht boxertypisch. Mit seinen 24kg glich er eher einem Leichtathleten. Mit seinem frohen Gemüt war er immer zu einem Spielchen mit anderen Hunden bereit. Leider stellte sich bereits nach einem Jahr heraus, dass er an einer unheilbaren Nierenerkrankung litt. Cassius wurde nur 2,5 Jahre alt – diese Zeit haben wir aber in vollen Zügen mit ihm genossen.

Bachus

Bachus kam im Jahre 1994 im Alter von 12 Wochen zu uns. Er hatte Papiere vom VDH und hieß „Egon vom Steinbachtal“. Mit der Zeit hat er sich zu einem stattlichen Boxer mit einem Gewicht von 36kg entwickelt. Er war unser erster Boxer und ein richtiger Macho. Hündinnen fand er einfach toll. Mit anderen Rüden gings dann aber oft ganz schön zur Sache. Wir danken ihm für aufregende 12 Jahre und werden ihn immer in unseren Herzen behalten.

Deutscher Boxer

Auf dieser Seite möchte ich Euch ein wenig über meine Boxer erzählen. Der erste Boxer kam bereits 1994 in unsere Familie. Ich kann also bereits auf eine relativ lange Boxer-Erfahrung zurück blicken.

Der Boxer gilt als idealer Familienhund, da er sehr kinderlieb ist. Er ist bis ins hohe Alter freundlich, intelligent, spontan und sehr lernfähig. Er liebt die Bewegung, das laufen im Freien oder das Spiel mit dem Besitzer. Man kann mit ihm aber auch sehr gut Joggen, Radfahren und Wandern. Der Boxer ist ein extrem verspielter Hund. Im Spiel kann er seine Fähigkeiten optimal trainieren. Der Boxer erfordert eine liebevolle aber konsequente Erziehung.

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